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Um 19.00 war die erste Band angesetzt:
Treekillaz. Also um ehrlich zu sein war ich nicht sehr
begeistert. Aber Musik ist ja schliesslich geschmackssache
;-) Mitlerweile wurde es immer windiger und die Wolken
wurden immer dunkler. Wir ahnten schon Schlimmes! In der
Zwischenzeit kamen Manu und Simi bei uns an. Sie waren mit
dem Zug angereist und würden dann am nächsten Tag mit mir
nach Hause fahren.
Als nächste Band kamen Tonband auf die Bühne.
Tina und ich kannten sie ja bereits aus Näfels, wo sie die
Vorgruppe von den Lovebugs waren. Wir freuten uns bereits
auf sie, da wir sie als wirklich gut in Erinnerung hatten.
Aber leider war die Musik irgendwie nicht gut abgemischt und
es hörte sich für uns alles gleich an. Unplugged in Näfels
fanden wir sie deutlich besser. Schade.
Der Wind wurde immer stärker und es fing
sogar ziemlich stark an zu regnen. Der „Band-Ansager“ teilte
den Besuchern mit, dass die Lovebugs erst 1 Stunde später
spielen würden. Natürlich wollten wir nicht so lange vor der
Bühne rumstehen und entschieden uns in eine der kleinen Bars
zu gehen, wo wir auch vor dem Regen geschützt waren.
Trotzdem kauften wir uns noch sexy, blaue Regenschütze, die
wir gleich montierten. Nach etwa einer halben Stunde
bemerkten wir, dass sehr viele Leute bereits vor der Bühne
standen. So beschlossen wir auch nach vorne zu gehen.
Während wir in Richtung Bühne gingen, hörten wir schon „It’s
alright“ von den Bugs aus den Lautsprechern ertönen. Also
hatten die Lovebugs doch schon früher angefangen als
geplant. Toll.. Tina und ich suchten uns einen einigermassen
trockenen Platz am linken Bühnenrand. Isa, Manu und Simi
waren wagemutiger und blieben im strömenden Regen stehen und
genossen das Konzert von da aus. Nach einer Weile kam Isa
dann zu uns rüber – Manu und Simone stürzten sich in der
Zwischenzeit ins Getümmel und standen schlussendlich auch
sehr weit vorne ;-)
Während des Konzertes merkte ich wie schlecht
meine Digicam eigentlich ist. Ich hatte sie ja erst neu
gekauft, da mir die andere in Utzenstorf am Konzert
gestohlen wurde. Naja..jedenfalls werde ich diese Digicam
wohl wieder verkaufen und mir die alte wieder kaufen ;-)
Dies nur so nebenbei..!
Das Konzert selbst lief ohne viele
Zwischenfälle ab. Sie spielten eine etwas andere Songauswahl
- was mir sehr gut gefiel. Wie bereits in Brugg spielten sie
„Music makes my world go round“ nur mit Gitarre und Piano.
Eigentlich hab ich den Song schon fast zu viel gehört, aber
in dieser Version bekommt er ein ganz anderes Gesicht.
Marilyn war wieder einer der Höhepunkte für mich. Das Intro
ist einfach bombastisch – David ergänzt die Band wirklich
sehr gut!! Grounded gefällt mir von mal zu mal besser. Ich
kann nur jedem empfehlen während dem Song die Augen zu
schliessen, ein wahres Erlebnis! Leider fehlte Bitter Moon,
was ich sehr gerne gehört hätte.
Den
Abschluss machte mal wieder „What Have They Done To My Song,
Ma”.
Der Song kommt einfach immer wieder gut bei
den Leuten an.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass das
Konzert trotz des Regens und Windes (oder vielleicht gerade
deswegen) sehr speziell war.
Nach den Lovebugs spielte noch „Seven“, ein
R&B, Funk und Soul Künstler. Er trat mit einer sehr grossen
Band auf. Die vielen Leute fanden fast keinen Platz auf der
kleinen Bühne. Die Musik war eigentlich gar nicht so
schlecht..wenn man R&B, Funk und Soul mag. Manche Songs
gefielen mir auch, obwohl ich ja kein wirklicher R&B Fan
bin. Alles im allem ein guter Abschluss für den Abend.
Mitlerweile war es schon etwa 2.30 Uhr und
wir machten uns auf dem Weg zum Hotel. Am nächsten Tag
wollten wir ja nochmal zum Openair. |