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Lovebugs am "Mont Soleil" Openair, 25. August 2005
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Setliste des Konzertes |
It's Alright
Coffee and Cigarettes
Flavour of the Day
Angel Heart
The Sun in Your Eyes
Marilyn
Free Reeling
When I see you Smile
Under My Skin
Venus
24 Hour Party People
Music makes my World go round
'72
I'm a Believer
Rock with You
Zugaben:
Everybody Knows I Love you
What have they done to my Song, Ma |
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Endlich komme ich mal dazu,
meinen Review von Mont Soleil zu schreiben. Zum Glück geh
ich ja nie alleine an die Konzerte, so können mich nämlich
die Leute, die dabei waren, beim Schreiben unterstützen.
Ohne diese Hilfe würde ich wohl viele Dinge in meinen
Reviews vergessen... Da fällt mir gerade etwas ein: Mein
Vater hat mich mal gefragt wieso ich immer an mehrere
Konzerte der gleichen Künstler gehe. Ganz einfach: Weil ich
2 Stunden nach dem Konzert sowieso alles wieder vergessen
habe – so ist jedes Konzert für mich wie das Erste ;-)
Nun aber zum eigentlichen
Thema... |
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Fahrt in den Jura
Glücklicherweise habe ich gleitende Arbeitszeiten und kann
dementsprechend auch einmal früher gehen oder spontan frei
nehmen. So konnte ich am Donnerstag, den 25.08.2005 etwas
früher nach Hause gehen, um meine Sachen für das
bevorstehende Wochenende zu packen. Simone und Manuela
wollten mich um 17.30 Uhr abholen. Immer dabei natürlich
Herr Schneck!
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Herr Schneck
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Wegen Stau auf der Autobahn
verspäteten sie sich aber, sodass die Reise erst eine halbe
Stunde später beginnen konnte – und das mal wieder bei
strömendem Regen. Auf dem Weg nach Renan, wo sich unser
Hotel befand, kamen wir an Laufen vorbei (wo ich
aufgewachsen bin). So haben wir das Ganze gleich mit einer
kleinen Sightseeing Tour durch Laufen verbunden. Die Ricola
(nämlich Richterich Company Laufen) beispielsweise kommt aus
Laufen, wir haben eine sehr schöne Altstadt und auch sonst
ist es ein sehenswertes Städtchen…
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Ankunft in Renan
So gegen 19.00 Uhr kamen wir in unserem Prachthotel an. Als
wir die „Reception“ betraten, stockte uns erst einmal der
Atem. Hinter dem Tresen befanden sich Schachteln, auf dem
Tresen irgendwelcher Müll und vor dem Tresen stand ein
Kindervelo und weiterer Ramsch. Kein Mensch weit und
breit... Also mussten wir uns auf die Suche nach den
Hotelbesitzern machen, welche wir dann auch oben im
Restaurant fanden. Eine sehr nette, natürlich Französisch
sprechende Dame führte uns in unsere Gemächer. Das Zimmer
war überraschenderweise sehr gross und hatte sogar 2 (!)
Badezimmer. Wenn das kein Luxus ist? Sonst war alles sehr
spartanisch eingerichtet – aber für uns reichte es.
Schliesslich wollten wir ja nur eine Nacht bleiben.
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unser Zimmer
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Mont Soleil
Nachdem wir uns wind- und wasserfest angezogen hatten,
machten wir uns auf den Weg zum Mont Soleil, wo das Openair
stattfinden sollte. Den Berg erklommen wir mit einer
Standseilbahn, die uns direkt nach oben beförderte. Von dort
aus mussten wir nur ein ganz kleines Stück zu Fuss gehen.
Spätestens als wir das Gelände betraten, waren wir froh,
unsere „sexy Rägemänteli“ und wasserfesten Schuhe angezogen
zu haben. Einen solchen Matsch habe ich schon lange nicht
mehr gesehen – ausser in Tufertschwil, da war’s noch
schlimmer! Glücklicherweise haben sich die Veranstalter ein
bisschen was überlegt und überall Plastikplatten und
„Teppiche“ auf dem Schlamm verlegt. Ok, die Teppiche waren
nicht das Wahre, da der ganze Schlamm hindurchsickerte..aber
bekanntlich zählt ja der Wille ;-)
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Auf dem Mont Soleil pfiff der
Wind und es begann wieder zu regnen. Glücklicherweise
konnten wir uns zwischendurch mal in einem Zelt aufwärmen
und einen kleinen Apéro mit ein paar netten Baslern nehmen
;-) So waren wir bereit für das Konzert. Mittlerweile sahen
wir schon aus, als hätten wir eine Schlammschlacht gemacht.
Meine Hosen waren bis zu den Kniekehlen braun und die Farbe
meiner Schuhe war schon kaum mehr zu erkennen. Aber langsam
habe ich das Gefühl, dass das zu einem Openair dazugehört
;-)
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kurz vor dem Konzert
(v.l.n.r. ich, Simone, Manuela)
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Da die Leute zwischen den
diversen Auftritten immer von der Bühne weggingen, konnten
wir uns gemütlich einen guten Platz in der zweiten Reihe
suchen. Wir standen kaum da, da kam schon ein Kamerateam auf
uns zu und wollte uns interviewen. Es handelte sich (soweit
ich mich erinnern kann) um einen regionalen Sender. Sie
befragten Simi (Manu und ich hielten uns dezent zurück) über
das Openair im Allgemeinen und über die Lovebugs. Das
Interview wurde übrigens in schweizerdeutsch geführt ;-)
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Konzert
Um ca. 22.30 Uhr betraten die Lovebugs die Bühne. Die Sonne
schien zwar nicht (logisch – es war ja auch spät Abends!)
aber der Regen hatte aufgehört und sogar der Mond und die
Sterne waren zu sehen! Wenn das keine guten Bedingungen für
ein Konzert sind?!? Trotzdem war’s ziemlich kühl, deshalb
mussten wir uns irgendwie wärmen, was wir mit tanzen und
hüpfen ziemlich gut hingekriegt haben. Anfangs waren wir die
einzigen drei Personen, die so richtig mitgemacht
haben..aber nach einer Weile wachte auch der Rest des
Publikums auf. Die Leute, die neben uns standen, liessen
sich glücklicherweise sehr schnell anstecken und klatschten
ziemlich schnell im Takt mit ;-)
Zwischen den Songs versuchte sich Adrian im Französisch, was
ihm echt gut gelang. Ok, ein bisschen Unterstützung von
Stefan war schon nötig – aber was macht das schon? Ich habe
lange nicht mehr so viel gelacht wie an diesem Konzert; es
passte einfach alles! Naja - fast alles! Eigentlich hatte
ich noch auf ein Solo von Flö gehofft, doch dieser stellte
sich stur und machte keine Anstalten, bei „Look what they
have done to my song, ma“ einen Teil zu singen. Er hat wohl
davon Wind bekommen, dass ich es mit der Digicam aufnehmen
und auf meine Page stellen wollte ;-)
Nach dem Konzert machten wir uns direkt auf den Weg zu der
Standseilbahn, denn wir wollten ja am nächsten Tag gleich
weiter nach Interlaken fahren. Bevor wir gingen, drückte uns
aber so ein Typ noch die Setliste in die Hand…danke dafür!
Ohne diese Liste hätte ich die Setliste nämlich nie mehr
zusammen gekriegt…jaja, man ist nicht mehr die Jüngste!
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