Home
Videos
Links
Reviews
News Archive 2006
Guestbook
Bryan Adams
07.12.2001 - Friedrichshafen (D
13.07.2002 - Schwäbisch Gmünd (D
19.07.2002 - Leeds (UK)
20.07.2002 - London (UK)
18.11.2002 - Zurich (CH)
19.11.2002 - Geneva (CH)
02.12.2004 - Basel (CH
16.09.2005 - Zürich (CH)
Lovebugs
10.03.2005 - Basel (CH)
19.03.2005 - Näfels (CH)
24.03.2005 - Olten (CH
27.04.2005 - Frick (CH)
28.04.2005 - Winterthur (CH)
29.04.2005 - Reichenbach (CH)
03.06.2005 - Gippingen (CH)
04.06.2005 - Brugg (CH)
18.06.2005 - Frauenfeld (CH)
24.06.2005 - Bad Ragaz (CH)
29.07.2005 - Schmerikon (CH)
30.07.2005 - Etziken (CH
13.08.2005 - Ebikon (CH)
20.08.2005 - Waldenburg (CH)
25.08.2005 - Mont Soleil (CH)
26.08.2005 - Interlaken (CH)
Mark Owen
08.07.2005 - München (D)
08.12.2005 - Frankfurt (D)
Robbie Williams
08.07.2003 - Berlin (D)
09.07.2004 - Berlin (D
11.07.2003 - Mannheim (D)
20.07.2003 - Hannover (D)
27.10.2003 - Geneva (CH)
28.10.2003 - Geneva (CH)
Slimboy
Slimboy 04.02.06 - Basel (CH)
Slimboy 07.05.06 - Oberentfelden (CH)
Various
James Blunt 18.01.06 - Zürich (CH)
Lenny Kravitz 16.07.05 - Locarno (CH)
William White 24.03.06 - Adelboden (CH)

 

 

 

Lovebugs am "Mont Soleil" Openair, 25. August 2005

 

Setliste des Konzertes
It's Alright
Coffee and Cigarettes
Flavour of the Day
Angel Heart
The Sun in Your Eyes
Marilyn
Free Reeling
When I see you Smile
Under My Skin
Venus
24 Hour Party People
Music makes my World go round
'72
I'm a Believer
Rock with You

Zugaben:
Everybody Knows I Love you
What have they done to my Song, Ma

 
Endlich komme ich mal dazu, meinen Review von Mont Soleil zu schreiben. Zum Glück geh ich ja nie alleine an die Konzerte, so können mich nämlich die Leute, die dabei waren, beim Schreiben unterstützen. Ohne diese Hilfe würde ich wohl viele Dinge in meinen Reviews vergessen... Da fällt mir gerade etwas ein: Mein Vater hat mich mal gefragt wieso ich immer an mehrere Konzerte der gleichen Künstler gehe. Ganz einfach: Weil ich 2 Stunden nach dem Konzert sowieso alles wieder vergessen habe – so ist jedes Konzert für mich wie das Erste ;-)

Nun aber zum eigentlichen Thema...

 

Fahrt in den Jura
Glücklicherweise habe ich gleitende Arbeitszeiten und kann dementsprechend auch einmal früher gehen oder spontan frei nehmen. So konnte ich am Donnerstag, den 25.08.2005 etwas früher nach Hause gehen, um meine Sachen für das bevorstehende Wochenende zu packen. Simone und Manuela wollten mich um 17.30 Uhr abholen. Immer dabei natürlich Herr Schneck!
 


Herr Schneck
 

Wegen Stau auf der Autobahn verspäteten sie sich aber, sodass die Reise erst eine halbe Stunde später beginnen konnte – und das mal wieder bei strömendem Regen. Auf dem Weg nach Renan, wo sich unser Hotel befand, kamen wir an Laufen vorbei (wo ich aufgewachsen bin). So haben wir das Ganze gleich mit einer kleinen Sightseeing Tour durch Laufen verbunden. Die Ricola (nämlich Richterich Company Laufen) beispielsweise kommt aus Laufen, wir haben eine sehr schöne Altstadt und auch sonst ist es ein sehenswertes Städtchen…
 
Ankunft in Renan
So gegen 19.00 Uhr kamen wir in unserem Prachthotel an. Als wir die „Reception“ betraten, stockte uns erst einmal der Atem. Hinter dem Tresen befanden sich Schachteln, auf dem Tresen irgendwelcher Müll und vor dem Tresen stand ein Kindervelo und weiterer Ramsch. Kein Mensch weit und breit... Also mussten wir uns auf die Suche nach den Hotelbesitzern machen, welche wir dann auch oben im Restaurant fanden. Eine sehr nette, natürlich Französisch sprechende Dame führte uns in unsere Gemächer. Das Zimmer war überraschenderweise sehr gross und hatte sogar 2 (!) Badezimmer. Wenn das kein Luxus ist? Sonst war alles sehr spartanisch eingerichtet – aber für uns reichte es. Schliesslich wollten wir ja nur eine Nacht bleiben.
 


unser Zimmer
 

Mont Soleil
Nachdem wir uns wind- und wasserfest angezogen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Mont Soleil, wo das Openair stattfinden sollte. Den Berg erklommen wir mit einer Standseilbahn, die uns direkt nach oben beförderte. Von dort aus mussten wir nur ein ganz kleines Stück zu Fuss gehen. Spätestens als wir das Gelände betraten, waren wir froh, unsere „sexy Rägemänteli“ und wasserfesten Schuhe angezogen zu haben. Einen solchen Matsch habe ich schon lange nicht mehr gesehen – ausser in Tufertschwil, da war’s noch schlimmer! Glücklicherweise haben sich die Veranstalter ein bisschen was überlegt und überall Plastikplatten und „Teppiche“ auf dem Schlamm verlegt. Ok, die Teppiche waren nicht das Wahre, da der ganze Schlamm hindurchsickerte..aber bekanntlich zählt ja der Wille ;-)
 
Auf dem Mont Soleil pfiff der Wind und es begann wieder zu regnen. Glücklicherweise konnten wir uns zwischendurch mal in einem Zelt aufwärmen und einen kleinen Apéro mit ein paar netten Baslern nehmen ;-) So waren wir bereit für das Konzert. Mittlerweile sahen wir schon aus, als hätten wir eine Schlammschlacht gemacht. Meine Hosen waren bis zu den Kniekehlen braun und die Farbe meiner Schuhe war schon kaum mehr zu erkennen. Aber langsam habe ich das Gefühl, dass das zu einem Openair dazugehört ;-)
 


kurz vor dem Konzert
(v.l.n.r. ich, Simone, Manuela)
 

Da die Leute zwischen den diversen Auftritten immer von der Bühne weggingen, konnten wir uns gemütlich einen guten Platz in der zweiten Reihe suchen. Wir standen kaum da, da kam schon ein Kamerateam auf uns zu und wollte uns interviewen. Es handelte sich (soweit ich mich erinnern kann) um einen regionalen Sender. Sie befragten Simi (Manu und ich hielten uns dezent zurück) über das Openair im Allgemeinen und über die Lovebugs. Das Interview wurde übrigens in schweizerdeutsch geführt ;-)
 
Konzert
Um ca. 22.30 Uhr betraten die Lovebugs die Bühne. Die Sonne schien zwar nicht (logisch – es war ja auch spät Abends!) aber der Regen hatte aufgehört und sogar der Mond und die Sterne waren zu sehen! Wenn das keine guten Bedingungen für ein Konzert sind?!? Trotzdem war’s ziemlich kühl, deshalb mussten wir uns irgendwie wärmen, was wir mit tanzen und hüpfen ziemlich gut hingekriegt haben. Anfangs waren wir die einzigen drei Personen, die so richtig mitgemacht haben..aber nach einer Weile wachte auch der Rest des Publikums auf. Die Leute, die neben uns standen, liessen sich glücklicherweise sehr schnell anstecken und klatschten ziemlich schnell im Takt mit ;-)

Zwischen den Songs versuchte sich Adrian im Französisch, was ihm echt gut gelang. Ok, ein bisschen Unterstützung von Stefan war schon nötig – aber was macht das schon? Ich habe lange nicht mehr so viel gelacht wie an diesem Konzert; es passte einfach alles! Naja - fast alles! Eigentlich hatte ich noch auf ein Solo von Flö gehofft, doch dieser stellte sich stur und machte keine Anstalten, bei „Look what they have done to my song, ma“ einen Teil zu singen. Er hat wohl davon Wind bekommen, dass ich es mit der Digicam aufnehmen und auf meine Page stellen wollte ;-)

Nach dem Konzert machten wir uns direkt auf den Weg zu der Standseilbahn, denn wir wollten ja am nächsten Tag gleich weiter nach Interlaken fahren. Bevor wir gingen, drückte uns aber so ein Typ noch die Setliste in die Hand…danke dafür! Ohne diese Liste hätte ich die Setliste nämlich nie mehr zusammen gekriegt…jaja, man ist nicht mehr die Jüngste!